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24.08.2020
Regionales

Eröffnung des Löcknitzer Begegnungszentrums mia


Löcknitzer Begegnungszentrum mia

Am 30. August 2020 öffnet das Löcknitzer Begegnungszentrum mia nach umfangreichen Umbaumaßnahmen seine Türen. Interessenten sind ab 14.00 Uhr herzlich willkommen. Bei Kaffee besteht die Möglichkeit, die Verantwortlichen der Begegnungsstätte kennenzulernen und mit ihnen ins Gespräch zu kommen. Die entstandenen modernen Räumlichkeiten können von den Einwohnern der Grenzregion rund um Löcknitz sowohl privat als auch von Vereinen genutzt werden. Um 17.00 Uhr wird eine Heilige Messe mit dem Erzbischof Dr. Heiner Koch in Konzelebration mit dem Erzbischof von Stettin-Cammin Prof. Dr. habil. Andrzej Dzięga gefeiert.

Die katholische Gemeinde in Löcknitz hat bereits eine lange Tradition. Bereits vor knapp 75 Jahren wurde sie gegründet und konnte am 16. Juni 1946 die erste hl. Messe feiern. Sie wurde in der während des Kriegs zum Teil zerstörten evangelischen Kirche begangen. Später wurde in der Friedrich-Engels-Straße 4 eine Pfarrwohnung eingerichtet, die dann als Treffpunkt für die katholische Gemeinde diente. Im Jahre 1952 entstand die St. Joseph-Kapelle, die allerdings in den 90er Jahren als Standort aufgegeben wurde. Das katholische Leben hielt durch den Zuzug polnischer Bürger-/innen in die Grenzregion rund um Löcknitz wieder Einzug. Sie wurden wie in den Nachkriegsjahren des zweiten Weltkrieges erneut 2016 von der Evangelischen Kirchengemeinde aufgenommen. Genau 70 Jahre später wurde ein katholischer Gottesdienst in der Löcknitzer Evangelischen Kirche durchgeführt. Seitdem fanden zahlreiche ökumenische Veranstaltungen statt. Die Gemeinde Löcknitz stellte außerdem Räumlichkeiten im Bürgerhaus für Angebote und Beratungen zur Verfügung, die von der katholischen Gemeinde gern genutzt wurde.

Im Jahre 2018 erwarb das Erzbistum Berlin die ehemalige Gaststätte „Löcknitzer Bär“ und begann mit den aufwändigen Umbaumaßnahmen. „Wir haben einen neuen Namen gefunden, der seinen Ursprung in Löcknitz hat. 18 Vorschläge waren eingegangen. Das Votum ging nicht an einen Namen, sondern an einen Gedanken. mia steht für ‚Miteinander im Austausch‘ – beim Kirchenkaffee, Chorgesang, Bastelnachmittag, einem Konzert, einer Ausstellung oder einem Beratungsgespräch der Caritas. Es steht für ‚Miteinander in Aktion‘ – bei der Religiösen Kinderwoche oder Projekttagen für Kitas und Schulen. Unser neues Logo, dessen farbenfrohe Linien die unterschiedlichen Altersgruppen der Besucher symbolisieren und gleichzeitig generationsübergreifend verbinden, werden Sie bald an unserem Haus entdecken“, erläutert die Leiterin der Einrichtung Klaudia Wildner-Schipek.Ziel ist es, auch alte Traditionen in Löcknitz wieder zu beleben. Am Begegnungszentrum soll eine kleine Kapelle, die den historischen Namen „St.-Joseph-Kapelle“ tragen wird, errichtet werden. Aus der damaligen Zeit blieben die Holzfiguren der Hl. Maria und des Hl. Josephs erhalten. Sie sollen an ihren ursprünglichen Ort zurückkehren. „Übrigens ist mia auch eine Abkürzung für Maria – unter ihren Schutz stellen wir uns und unser Haus. Wir freuen uns auf die Begegnung mit Ihnen. Wir sind an Ihrer Seite: karitativ, kirchlich, kulturell“, so Klaudia Wildner-Schipek.

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Geschrieben von
Doreen Vallentin
Ich manage unser Unternehmen und bin täglich in der Region unterwegs, um die neuesten Eindrücke und Ideen der Menschen vor Ort einzufangen und aufzuschreiben.
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