Blog
05.06.2021
Lyrik

Der Kampf der Giganten


Ines Reimer hat ein Gedicht über das Maiwetter in diesem Jahr geschrieben. Wir haben zwar schon Juni, aber dieses Gedicht wollen wir euch nicht vorenthalten.

Der Kampf der Giganten

Schon über den ganzen Tag verteilt
zeigt sich das Wetter irgendwie verpeilt.
Der April ist doch schon längst vorbei,
eigentlich haben wir den Wonnemonat Mai.
Der sich in diesem Jahr nicht von seiner besten Seite zeigt,
ob Sonne, Regen, Hagelschauer, die Temperatur fällt und steigt.

Es ist wie ein Wechselspiel der Gefühle,
Stimmungsschwankungen zeigt das Wetter zurzeit viele,
mal Sonne – fröhliche Momente, romantischer Sonnenuntergang,
Nieselregen Nebel – Traurigkeit, Melancholie,
Regen, Hagel, Sturm – Ärger, Wut
Diese Wetterphänomene schaue ich mir gerne an, die finde ich gut.

Und plötzlich weiß es nicht was es will,
ich habe das Gefühl die Zeit steht still…
Der Kampf der Giganten ist entfacht,
die Sonne und eine dicke dunkle Wolkenfront bekämpften sich mit aller Kraft.
Ein Naturschauspiel der Superlative sich präsentiert,
gebannt schaue ich zu und bin fasziniert.
Sonne, Regen, Hagel kämpfen gegeneinander an,
die Giganten sind stark und jeder zeigt was er kann.
Plötzlich es wie aus Eimern regnet, nein schüttet,
dann die Sonnenstrahlen kämpfen und die Wolke durchrüttelt.
Dies ihr natürlich nicht gefällt,
sie legt nach und gibt einen obendrauf und kräftiger Hagel fällt.
Regen und Hagel sind so stark,
Oh, oh, entwickelt es sich doch zum Unwetter, ich mich frag.

Mit einem Mal wendet sich das Blatt,
stark kämpfende Strahlen machen das angehende Unwetter platt.
Im passenden Moment hat die Sonne sich durchgekämpft,
Regen und Hagel bekämpft und gedämpft.
Mit einem strahlenden Lächeln sie den Kampf gewann,
die Sonnenstrahlen die Regenwand trifft und ein bekanntes Phänomen erschien sodann.
Ein wunderschöner Regenbogen erstrahlt über unsere Stadt,
ein faszinierendes Bild bot sich dem, der es gesehen hat.

Die Sonne als Sieger schickt die Wolkenfront fort,
mit einem grandiosen Bild verabschiedet sie sich von unserem Ort.
Eine übermächtige Wolke über den südlichen Teil unser Stadt thront,
wirkt wie ein riesiger Wattebausch, ihn zu betrachten sich auf jeden Fall lohnt.
Getränkt in den Farben von hellrosa bis dunkelblau/violett,
wirkt einladend kuschlig, aber auch zornig und gar nicht nett.
Der strahlend blaue Himmel dies noch verstärkt,
und der verblassende Regenbogen und die zornigen Wolkenwirbel eher wie ein kleiner Tornado wirkt.

Doch die Wolke hat ihr Spiel verloren,
die Sonne wurde als Sieger auserkoren.
Nun zieht die Wolke von dannen,
sie wird ihr Spiel bestimmt andernorts anfangen.
die Sonne strahlt und sendet uns einen lieben Kuss,
wir bedanken uns für das Naturschauspiel mit einem kleinen Gruß.

profilbild
Geschrieben von
Ines Reimer
Folge WIR in UER
Schicken Sie uns Ihre Veranstaltung