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29.01.2021
Freizeittipps

Ran ans Puzzle!


Heute ist Internationaler Tag des Puzzles. Aktuell sind Puzzles beliebter denn je.

In den meisten Haushalten finden sich heute Puzzles mit den verschiedensten Motiven: Tiere, Landschaften, Figuren aus Kinderfilmen und -büchern. Vorwiegend hält das beliebte Legespiel schon in der frühesten Kindheit Einzug in die Kinderzimmer und bleibt dann bis ins hohe Alter ein beliebter Zeitvertreib. Zuerst sind es wenige Teile und später werden es dann immer mehr, bis man mit 1000 Teilen oder mehr puzzelt. Wer das Puzzle erfunden hat, ist heute nicht mehr genau nach vollziehbar. John Spilsbury war 1763 jedenfalls der Erste, der es erfolgreich kommerziell vermarktete.

Die ersten Puzzles sahen damals auch noch ganz anders aus als heute und waren sehr aufwendig in der Herstellung. Spilsbury klebte dafür zerschnittene Landkartenteile auf Holz. Die Teile des Legespiels hatten damals noch gar nicht die unverwechselbare Optik, die sie heute besitzen. Das Puzzle hatte zunächst auch einen pädagogischen Wert, da durch die Verwendung von Karten als Motiv die geografische Bildung gefördert werden sollte.

Bis das Puzzle massentauglich und bezahlbar wurde, dauerte es aber noch einige Jahre. Anfangs konnten sich nur vermögende Familien das Spiel leisten. Ab 1785 wurde das Legespiel dann auch zum reinen Vergnügen für jedermann verkauft und es folgten andere Motive als nur Landkarten. Als Erfinder der Bilderbogenmotive gilt John Wallis. Ab 1945 wurden dann die Sägemaschinen durch Stanzen und das Holz durch Pappe ersetzt. Somit stand der Massenproduktion nichts mehr im Weg.

Heute können wir uns über nahezu unendlich viele verschiedene Motive freuen, bei denen für jeden etwas dabei ist. Sogar aus dem eigenen Lieblingsbild kann ein Puzzle für die ganze Familie werden!

Gerade in der aktuellen Zeit sind Puzzles eine schöne Abwechslung sowohl für die Kinder während der Ferien oder auch für Erwachsene als Ausgleich zu einem stressigen Arbeitstag.

Vielleicht hat man zuhause auch schon fertige Puzzle mit sehr vielen Teilen, die man dann noch einmal mit den Kindern zusammen neu anfangen könnte. Oder man hängt sie im Bilderrahmen auf, wenn einem das Motiv so gut gefällt.

Gerade bei jüngeren Kindern kann man das bereits fertige Puzzle in mehrere Teile unterteilen und so das vielleicht sehr schwere Puzzle ein bisschen vereinfachen. Außerdem ist es ein sehr großes Erfolgserlebnis für die Kleinen, wenn man am Ende 4 oder 6 kleinere Puzzles zu einem Großen zusammensetzen kann. Man kann natürlich das Puzzle auch in noch kleinere Teile unterteilen und diese „kleineren Puzzles“ dem eigenen Kind als kleine Motivationspause zwischen den Schulaufgaben geben. Immer wenn die Aufgaben für einen Tag geschafft sind, kann man einen Teil des großen Puzzles legen und am Ende hat man dann das ganze Puzzle geschafft und ein zusätzliches Erfolgserlebnis. Gerade jetzt während der Kontaktbeschränkungen bringt dies ein wenig Abwechslung in den Alltag.

Wenn einem dann mal die Puzzles ausgehen, haben Familie und Freunden vielleicht weitere Motive, die ungenutzt rumstehen. Da bietet es sich doch an, untereinander zu tauschen und mit wenig Aufwand das Repertoire an Motiven zu erweitern. Oder man kontaktiert die lokalen Spielzeughändler, die dann auch sehr gerne mit Puzzles oder anderen Spielen weiterhelfen.

Geheimtipp: Auch viele Stadtbüchereien haben mittlerweile Gesellschaftsspiele und Puzzles in ihrem Sortiment.

Carina Giard

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