Ein Gedicht zum Advent

Ein Blick auf den Kalender verrät, es ist wieder soweit,
für viele beginnt nun die schönste Jahreszeit.
Zeit, um in den Keller zu gehen
und nach den Kisten mit der Aufschrift „Advent“ zu sehen.
Der Styroporkranz wird neu mit Tanne bestückt,
der Adventsstern geöffnet und ins recht Licht gerückt.
Auf der Kommode schlängelt sich die erste Lichterkette,
strahlt mit den Stumpenkerzen um die Wette.
Der Plüschwichtel scheint sich ins Fäustchen zu lachen,
…es geschehen jetzt so viele wunderbare Sachen.
In der Küche wird emsig Teig geknetet,
der Nikolaus hat sich hoffentlich nicht verspätet?
Auch vor dem Haus spenden nun Laternen ihr Licht
und tauchen die Tür in heimelige Sicht.
Adventsmusik tönt aus dem Radio laut
und eifrig wird noch bei Amazon geschaut,
womit man könnte die Liebsten überraschen,
Frozen Puzzle, neues Tablet oder anderen Sachen?
Wenn das Räuchermännchen seinen Duft verströmt
und ein warmer Lebkuchen den Gaumen verwöhnt,
ist es Zeit, ein bißchen Ruhe zu genießen,
den Kleinen mit dem Adventskalender das Warten zu versüßen,
bunte Sterne zu basteln, Geschichten zu lesen,
vom Polarexpress, Rentieren oder Fabelwesen.
Und wenn ich mich dann noch am Glühwein labe
und die Familie zum Adventskaffee zu Besuch habe,
dann weiß ich, jetzt ist es wieder soweit,
diese aufregende, hektische, sinnliche und leuchtende
ADVENTSZEIT