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De Buern un de Düwel


Eine Geschichte über zwei Bauern in Vorpommern in unserer alten Sprache im Norden: Plattdeutsch.

De Buern un de Düwel

Twee Buern in Vörpommern sökten lange vergäbens na Knechten. In de Austtied, as se in de gröttste Klemm’ säten, keem de Düwel vörbi un böd ehr siene Deenste an: „Ick mak juch alle Knakenarbeit, awer blot, wenn ji mi dorför juge Seelen verschriewt.“ In ehre Not güngen de Buern den Pakt mit den Höllenfürsten in. De hett denn ok in een poor Daag de ganze Aust inbröcht. Allens wier fardig. Dunn födderte de Düwel awer niege Upgaben un ümmer wedder niege Arbeit, bet de Buern nix miehr för em to don fünnen. „Wenn ji mi keene Arbeit miehr gäwen künnt, denn dreih ick juch den Hals üm!“ – schreeg de Düwel un makte sien Drohen bi den iersten Buern ok glieks wohr. De anner awer wier klöker. As de Böse niege Upgaben von em födderte, löt de Buer eenen asigen Forz ut sienen Noors strieken un säd to den Düwel: „So, den’n loop hinnerher un griep em!“ Dor löp de Höllenfürst gliek los, awer he keem nie nich torüch …

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Karin Albrecht

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