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22.06.2021
Regionales

Altes Getreidesilo wird zum Drehort


McLenBurger – Einmal im Leben

Aus der Bretagne nach Pasewalk: das hätte das Motto für Ariane Krampe am 10. Juni sein können. Die Produzentin weilte am Set in Pasewalks Bahnhofstraße zu Dreharbeiten für die Komödie „McLenBurger – Einmal im Leben“. Der Film soll in der ARD ausgestrahlt werden. Ein genauer Sendetermin steht noch nicht fest. Ariane Krampe ist vielen Fernsehzuschauern bestimmt durch Filme wie „Ein Sommer auf Elba“, „Eltern mit Hindernissen“, „Familie Wöhler auf Mallorca“ mit dem unvergessenen Michael Gwisdek oder den vielfach prämierten Film „Der Fall Barschel“, in dem Martin Brambach beim Bayrischen Filmpreis als bester Schauspieler ausgezeichnet wurde, bekannt. Martin Brambach spielt auch in „McLenBurger – Einmal im Leben“ eine der Hauptrollen an der Seite von Steffi Kühnert, Lasse Myhr, Judith Engel und Anne-Kathrin Gummich. Steffi Kühnert verkörpert in der Komödie Hilde, die 57 Jahre alt ist und ihren eigenen Kopf hat. Das sorgt immer wieder zu Meinungsverschiedenheiten mit Sohn Tommie, gespielt von Lasse Myhr. Tommie ist nicht nur Hildes Sohn, sondern auch ihr Chef. Nach einer erneuten Meinungsverschiedenheit feuert er Hilde. Sie sieht darin eine Chance, endlich ihren Traum zu verwirklichen und ihre eigene Chefin zu werden. Schließlich macht ihr, der einst jüngsten Kantinen-Chefin zu DDR-Zeiten, niemand was vor. Hausgemachte Burger und regionale Spezialitäten sollen auf der Speisekarte stehen. Sie mobilisiert ihre Freundinnen Angie, gespielt von Judith Engel, und Lore, verkörpert von Anne-Kathrin Gummich. Wenn es nur nicht schon in der Region eine Burgerkette gäbe, nämlich die ihres Sohnes Tommie. Hildes Mann Ronnie, alias Martin Brambach, ist zunächst von den Plänen seiner Frau nicht sehr begeistert …

Aber mehr wird an dieser Stelle nicht verraten. Drehstart für die 90-minütige Komödie war bereits am 17. Mai in Berlin. Gedreht wurden Szenen in und um Berlin und eben in der Region Pasewalk. Selbst die Terrasse der Gaststätte „Ratskeller“, dem einen oder anderen noch als das erste Haus am Platze zu DDR-Zeiten in Pasewalk bekannt, kommt in dem Film zu neuen Ehren. Doch bevor es am Set heißen konnte „Ton läuft“, „Kamera läuft“, waren viele Arbeiten notwendig. So mussten die Schauspieler in die Maske, für jede Szene wurde die richtige Garderobe benötigt und alles auf engstem Raum. Eine wahre Meisterleistung! Neben den bekannten Filmstars hatten aber auch einige Komparsen ihren Auftritt. So auch Kerstin und Uwe Klauk sowie Gabi und Andreas Franz. Sie hatten im wahren Leben gerade Urlaub, schlüpften in kleine Rollen und hatten viel Spaß dabei.

„Jeder ist ein Lieblingsfilm“, verrät Ariane Krampe, die vorher noch nicht in Pasewalk gewesen war. Das Produktionsteam hatte alles organisiert. Eine Casting-Agentur hatte in mehreren Auswahlverfahren anhand des Drehbuchs Empfehlungen für die Besetzung der Rollen gegeben. „Dabei haben wir Wert darauf gelegt, dass wir z.B. die Rolle der Hilde mit einer ostdeutschen Schauspielerin besetzen. Außerdem ist immer wichtig, dass die Schauspieler entsprechend der Handlung miteinander harmonieren“, so die erfahrene und erfolgreiche Produzentin. Der guten Stimmung am Set nach zu urteilen, ist es allen Verantwortlichen gelungen. Die Pasewalker und alle Komödienliebhaber können auf den Film gespannt sein.

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Geschrieben von
Doreen Vallentin
Ich manage unser Unternehmen und bin täglich in der Region unterwegs, um die neuesten Eindrücke und Ideen der Menschen vor Ort einzufangen und aufzuschreiben.
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