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23.12.2020
Allgemein

Weihnachten anderswo: Kolumbien


Weihnachten anderswo

Morgen ist Heiligabend. Wenn Sie immer schon einmal wissen wollten, wie Menschen, die seit vielen Jahren bei uns in Deutschland leben oder Freunde in anderen Ländern das Weihnachtsfest begehen, bekommen Sie Einblicke in die Bräuche und Weihnachtsrituale anderer Kulturen.

Wilmar Gutierrez-Pelaez stammt aus Kolumbien und lebt seit 2006 in Deutschland. Seine Heimat ist sehr katholisch. Neun Tage vor Weihnachten geht es schon los mit der „Novene der Weihnachtsgaben“, also Abende, wo vor der Krippe gebetet und gesungen wird. Jeden Abend werden die Figuren der Krippe ein Stück näher in Richtung Bethlehem bewegt. Anschließend gibt es traditionelles Gebäck und Süßigkeiten für die Kinder und ein Weinchen für die Erwachsenen.

Noch vor wenigen Jahren wurde den Kindern gesagt, der kleine Jesus würde die Geschenke um Mitternacht bringen. Aber nur für die Kinder, die sich das ganze Jahr gut benommen haben. Heutzutage verliert dieser Brauch jedoch nach und nach an Bedeutung. Viele Kinder bekommen die Geschenke noch am frühen Weihnachtsabend und spielen in den abgesperrten Straßen, während die Erwachsenen die Gelegenheit nutzen, um einen Schnaps nach dem anderen zu trinken. Also eine Nachbarschaftsfreude.

„Die kolumbianische Küche ist sehr vielfältig. In jeder Region gibt es sehr spezielle Gerichte, wie z.B. den ‚Sancocho‘, einen sehr deftigen Eintopf mit verschiedenen Fleischsorten, Maniok, Kochbananen, Maiskolben uvm. Dazu gibt es Avocado und Reis“, so der Kolumbianer.

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Geschrieben von
René Plückhahn
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