Warntag Vorpommern-Greifswald

Landkreis und Hansestadt Greifswald gestalten gemeinsame Aktion am Samstag
Der Landkreis Vorpommern-Greifswald und die Universitäts- und Hansestadt Greifswald veranstalten am Samstag, den 05.04.2025, gemeinsam den Warntag Vorpommern-Greifswald. Dieser findet ab diesem Jahr zusätzlich zum bundesweiten Warntag im September statt.
Geplant ist, dass um 11.00 Uhr im gesamten Landkreis probeweise die Sirenen heulen. Ziel des Probealarms ist es, die Bevölkerung weiter zu sensibilisieren, die Warnprozesse zu optimieren und das Zusammenspiel und die Funktionalität der verschiedenen Warnmittel zu testen. Zusätzlich zu den Sirenen werden an diesem Tag im Landkreis Warnungen über die Warn-App NINA“ (Notfall-Informations- und Nachrichten-App des Bundes) ausgelöst. Um 11.45 Uhr gibt es Entwarnung.
Landrat Michael Sack: „Es ist ein wesentlicher Bestandteil des Zivil- und Katastrophenschutzes, in Gefahrensituationen rechtzeitig und flächendeckend zu informieren. Besondere Ereignisse wie Stürme, Hochwasser oder Stromausfälle führen uns immer wieder vor Augen, wie wichtig eine zuverlässige Warninfrastruktur und ein sicherer Umgang mit möglichen Gefahrensituationen sind. Es ist mir wichtig zu betonen: Für die Bürgerinnen und Bürger besteht im Zusammenhang mit dem Probealarm keine Gefahr.“
Achim Lerm, 1. Stellvertreter des Oberbürgermeisters und Beigeordneter für Bauwesen, Umwelt, Bürgerservice und Brandschutz der Universitäts- und Hansestadt Greifswald ergänzt: „Der gemeinsame Warntag von Landkreis und Kreisstadt bietet im Rahmen unserer Präventionsarbeit eine gute Gelegenheit, um unsere Bürgerinnen und Bürger für Notfall-situationen zu sensibilisieren und das Bewusstsein für unsere Warnsysteme zu schärfen. Gemeinsam mit dem Landkreis setzen wir uns als Stadt dafür ein, dass alle gut informiert und wir als Gemeinschaft gut vorbereitet sind. Nur durch aktive Vorsorge können wir die Sicherheit in Stadt und Landkreis nachhaltig erhöhen, deshalb laden wir alle Bürgerinnen und Bürger zu aktiven Beteiligung am Warntag ein.“
Ein weiteres Ziel des Warntages ist die Überprüfung der Sirenen. Insgesamt werden am Warntag in Vorpommern-Greifswald 268 Sirenen im Einsatz sein, davon neun in der Universitäts- und Hansestadt Greifswald. Für die Warnung der Bevölkerung haben Sirenen eine große Bedeutung: Sirenen sind laut und in einem großen Umkreis zu hören. Sie sind daher gut geeignet, Menschen in jeder Situation vor einer drohenden Gefahr zu warnen. Deshalb wurden in den vergangenen Jahren viele neue Sirenen mit Bundesmitteln gefördert: 42 Sirenen im Jahr 2022 und 6 im vergangenen Jahr. Diese befinden sich zum Teil noch im Aufbau.
Begleitend zur Warnung der Bevölkerung gibt es ab 10.30 Uhr auf den Märkten in Anklam und Pasewalk Aktionsstände, an denen Mitarbeiter des Bevölkerungsschutzes sowie des Deutschen Roten Kreuzes über Warnmöglichkeiten und Eigenvorsorge der Bevölkerung informieren. In Greifswald, ebenfalls auf dem Marktplatz, präsentieren Kameraden der Berufsfeuerwehr im Rahmen eines Informationsstandes von 10:00 bis 12:00 Uhr zudem ein Notgepäck und erklären, wie die Dokumentensicherung funktioniert.
In Anklam und Pasewalk steht das Deutsche Rote Kreuz bereit und präsentiert den „Bevölkerungsschutz aus der Kiste“. Anhand von thematisch sortierten Kisten können sich Interessierte mit ihrer persönlichen Notfallvorsorge auseinandersetzen und lernen, worauf es im Ernstfall ankommt. Das Projekt „Bevölkerungsschutz aus der Kiste“ bietet praxisnahes Wissen und praktische Übungen für alle Altersgruppen, um auf den Ernstfall vorbereitet zu sein. In der „Kiste“ findet man zum Beispiel Informationen darüber, was Sirenentöne bedeuten oder wie man auch ohne Smartphone Hilfe rufen kann. Wissenswertes gibt es auch zur Notküche oder wie man sich warm hält, wenn die Heizung ausfällt
PM