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08.09.2021
Veranstaltung

Wie macht man gute Kunst für Ostdeutsche?


„Wie macht man gute Kunst für Ostdeutsche?“

Unser Theaterabend „Wie macht man gute Kunst für Ostdeutsche?“ geht im September auf Tour durch Vorpommern!

Warum lässt mich meine Herkunft nicht in Ruhe?
Wie tief bin ich mit den Geschichten und Orten meiner Kindheit verbunden?
Welches Wissen verbirgt sich hinter meiner ostdeutschen Identität?
Gehöre ich hier (noch) hin?

Dreißig Jahre nach der Wende sind wir zusammengekommen, um die „ostdeutsche Identität“ zu ergründen: Noah Voelker, Theatermacher (*1990, Austin/USA), Rika Weniger, Schauspielerin (*1981, Neubrandenburg/DDR) und Burkhard Körner, Choreograf (*1983, Mittweida/DDR). Damit begaben wir uns auf eine Achterbahnfahrt der Gefühle.

Im Frühjahr 2019 gingen wir zurück in unsere Heimatstädte, wo wir das Erzählcafé „Laden der un-erhörten GeschichteN“ eröffneten. In Neubrandenburg bezogen wir für eine Woche die 7. Etage im HKB-Turm. Wir luden Menschen ein, ins Gespräch zu kommen über die ostdeutsche Identität, die eigenen Erfahrungen des Wandels nach 1990 und die verschiedenen Perspektiven zwischen den Generationen.

Nun haben wir selbst einen Theaterabend entwickelt, indem es nun weder um die Stasi noch um die Treuhand geht. Stattdessen erzählen wir unsere eigene(n) Geschichte(n): Mit fast vergessenen Erinnerungen, Träumen, Ängsten, Liedern und Körpern von vor und nach 1990 gehen wir darin auf die Suche nach unserem Platz innerhalb der ostdeutschen Erzählung.

Deshalb wollen wir Sie sehr herzlich zu den Aufführungen von „Wie macht man gute Kunst für Ostdeutsche?“ in Vorpommern einladen:

14.09.21 | 15.00 Uhr | Mehrgenerationenhaus Torgelow
Blumenthaler Straße 18 | 17358 Torgelow
Eintritt: 5,-€

Kartenreservierungen unter (03976) 255242 oder per Mail an: fwz-uer@volkssolidaritaet.de

PM

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