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13.08.2026
Allgemein

Niedrigwasser: Mecklenburg-Vorpommern erleichtert Ersatztransporte auf der Straße


Niedrigwasser Fluß

Angesichts der niedrigen Wasserstände auf den deutschen Binnenschifffahrtsstraßen erleichtert Mecklenburg-Vorpommern vorübergehend den Transport bestimmter Güter auf der Straße. Vom 15. bis zum 30. August 2026 dürfen Lkw über 7,5 Tonnen, die aufgrund des Niedrigwassers Transporte von der Binnenschifffahrt übernehmen, in Mecklenburg-Vorpommern auch samstags sowie an Sonn- und Feiertagen fahren. Das Wirtschafts- und Verkehrsministerium hat heute eine entsprechende Verfügung erlassen.

„Das extreme Niedrigwasser beeinträchtigt den Güterverkehr der Binnenschifffahrt in anderen Bundesländern erheblich. Das hat Einfluss auf wichtige Lieferketten überall in Deutschland”, so Dr. Wolfgang Blank. Wo Transporte nicht mehr oder nur eingeschränkt über die Wasserstraßen möglich sind, müssen sie auf die Straße verlagert werden. Mit der Aussetzung der Wochenend-Fahrverbote stellen wir sicher, dass diese Transporte nicht an unseren Landesgrenzen haltmachen müssen. So leisten wir unseren Beitrag dazu, die Versorgung in Deutschland sicherzustellen und die wirtschaftlichen Folgen des Niedrigwassers zu begrenzen.”

Hintergrund sind die zum Teil extrem niedrigen Wasserstände auf deutschen Binnenschifffahrtsstraßen. Betroffen sind unter anderem Rhein, Donau und Elbe. Die daraus resultierenden Einschränkungen machen eine Verlagerung von Transporten auf die Straße teilweise erforderlich. Für die von der Allgemeinverfügung erfassten Fahrten sind im genannten Zeitraum keine Einzelausnahmegenehmigungen vom Sonn-, Feiertags- und Samstagsfahrverbot erforderlich. Die neue temporäre Regelung ist jedoch keine generelle Aufhebung des Wochenendfahrverbots für LKW über 7,5 Tonnen in Mecklenburg-Vorpommern. Das Verbot wird lediglich für solche Fahrten aufgehoben, die aufgrund des Niedrigwassers auf die Straße verlagert wurden.

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