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08.05.2026
Veranstaltung

Finissage der Ausstellung Frauenträume in Stettin: Kunst als Widerstand


Susanne Altmann Frauenträume

Die Trafostation der Kunst lädt am 14. Mai 2026 zum Abschluss der erfolgreichen Ausstellung nach Stettin ein und bietet einen kostenfreien Bustransfer für Interessierte aus der Region an.

Kunsthistorischer Vortrag und Filmvorführung

Im Zentrum der Finissage steht der Vortrag Die Stilistik der Freiheit der Dresdner Kunsthistorikerin Susanne Altmann. Sie beleuchtet die Eigenständigkeit osteuropäischer Kunst während des Kalten Krieges. Der Fokus liegt auf Künstlerinnen, die trotz Zensur und Materialmangel neue Ausdrucksformen entwickelten.

Die Veranstaltung findet in deutscher Sprache statt. Im Anschluss wird der 20-minütige Film Ein weites Feld gezeigt. Das Werk von Susanne Altmann dokumentiert die grünen Rückzugsorte ostdeutscher Künstlerinnen und entstand im Auftrag der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden.

Dialog zwischen DDR und Polen

Die Ausstellung Frauenträume bringt erstmals Werke von Künstlerinnen aus der ehemaligen DDR und der Volksrepublik Polen zusammen. Die Arbeiten thematisieren gesellschaftliche Rollenbilder, politische Kontrolle und das Streben nach Selbstbestimmung in den 1980er-Jahren.

Gezeigt werden unter anderem Werke von Tina Bara, Cornelia Schleime und Ewa Partum. Viele dieser Arbeiten entstanden abseits offizieller Strukturen und nutzen Medien wie Performance, Fotografie und experimentelle Grafik. Kuratiert wurde die Schau von Marta Gendera.

Kostenfreier Bustransfer und Anmeldung

Für Gäste aus Vorpommern wird ein kostenloser Busshuttle organisiert. Die Teilnahme an der Veranstaltung sowie die Fahrt sind für alle Besucher kostenfrei.

  • Termin: Donnerstag, 14. Mai 2026
  • Uhrzeit: 18:00 Uhr
  • Busroute: Pasewalk – Löcknitz – Stettin
  • Anmeldung (erforderlich): E-Mail an: jackowska@kultour-stammtisch.de

Förderung und Projektpartner

Das Projekt wird kofinanziert aus dem Fonds für Kleinprojekte (FMP) im Rahmen des Kooperationsprogramms Interreg VI A Mecklenburg-Vorpommern / Brandenburg / Polen 2021–2027.

Projektpartner ist Grenzland e. V. aus Gorkow bei Löcknitz.
Die Aufgabe wird mit Mitteln der Gemeinde Stadt Stettin finanziert.

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