Bundesweiter Warntag am 10. September 2026
Am Donnerstag, 10. September 2026, heulen um 11:00 Uhr im gesamten Landkreis Vorpommern-Greifswald die Sirenen für eine bundesweite Probewarnung.
An diesem Tag prüfen Bund, Länder und Kommunen die Funktionsfähigkeit sämtlicher Warnkanäle. Neben der klassischen Sireneninfrastruktur werden Probewarnungen über das Mobilfunknetz per Cell Broadcast sowie über Warn-Apps wie NINA und KATWARN versendet. Für den Empfang über Cell Broadcast ist keine spezielle App nötig, die Testmeldung erscheint direkt auf dem Display moderner Mobiltelefone.
Im Landkreis Vorpommern-Greifswald lösen die Behörden punktgenau 268 Sirenen aus. Ziel der gemeinsamen Übung ist es, die technische Verlässlichkeit der Anlagensysteme zu testen und die Bevölkerung mit den akustischen Warnsignalen vertraut zu machen. Bürger müssen vorab keine eigenen Vorkehrungen treffen.
Der Zeitplan und die Bedeutung der Signale
Der Testablauf am Donnerstag folgt einem klaren Schema mit unterschiedlichen Tonfolgen:
- 11:00 Uhr – Warnung: Einminütiger, auf- und abschwellender Heulton. Parallel startet die Benachrichtigung auf Mobiltelefonen und in Warn-Apps.
- 11:45 Uhr – Entwarnung: Einminütiger, gleichbleibender Dauerton über die Sirenen.
Landrat Michael Sack unterstreicht den Nutzen des Aktionstages für die Region. Wer die Signale kennt und richtig einordnet, kann im Ernstfall besonnen handeln und sich sowie andere besser schützen. Eventuelle Schwachstellen im Warnnetz lassen sich durch den Test aufdecken und gezielt beheben.
Umfrage zur Wirksamkeit der Warnungen
Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe führt ergänzend eine Online-Befragung durch. Im vergangenen Jahr gaben rund 120.000 Menschen Rückmeldung darüber, welche Warnkanäle sie erreicht haben. Die Befragung steht online bis zum 17.09.2026 zur Teilnahme zur Verfügung.